Scharlach Scharlach ist eine besondere Form der eitrigen Mandelentzündung.
Die Erreger sind spezielle Bakterien (=beta-hämolysierende Streptokokken).
Die Erkrankung tritt zumeist bei Kindern in Gemeinschaftseinrichtungen
(z.B. Schulen, Kindergärten) in den Monaten Oktober bis März
auf. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion (z.B.
beim Husten, Niesen). Die Dauer vom ersten Kontakt mit den Bakterien
und dem Ausbruch der Krankheit (=Inkubationszeit) beträgt zwei
bis vier Tage. Die Ursache Die Patienten beklagen Halsschmerzen, hohes Fieber (bis
40 Grad Celsius), Husten, Schmerzen und Erbrechen. Der behandelnde Arzt
untersucht zunächst den Mund- und Rachenraum der Patienten. Die
Zunge ist anfangs weißlich belegt, ab dem vierten Tag ist die Oberfläche
hochrot und gewellt. Sie wird wegen der großen Ähnlichkeit mit
Himbeeren als Himbeerzunge bezeichnet. Die Behandlung erfolgt so rasch wie möglich mit Antibiotika
Scharlach heilt unter Antibiotikatherapie in aller Regel folgenlos aus. In ganz seltenen Fällen kann es zu einer allergischen Nacherkrankung von Herz oder Nieren kommen. Sollte der Patient nicht innerhalb von ein bis zwei Wochen genesen, ist ein erneuter Kontrollbesuch beim Arzt erforderlich. Quelle: Herold, G.: Innere Medizin 2001, Eigenverlag. Dr. Dr. med. Th. Hürter, Geilenkirchen |
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Hautrötungen
bei Scharlach

Hautrötungen bei Scharlach (Detail)

Gesichtsrötung
bei Scharlach

Rachenrötung
bei Scharlach
Quelle:
Fa. InfectoPharm, Heppenheim