Rheuma Unter dem Begriff „Rheuma“ werden umgangssprachlich verschiedene
Gelenkerkrankungen zusammengefaßt; die wichtigste ist die rheumatoide
Arthritis (kurz rA). Sie beginnt Die Patienten beklagen zunächst eine Morgensteifigkeit
von Der behandelnde Arzt wird zunächst nach diesen Beschwerden
fragen und dann alle Gelenkregionen einzeln untersuchen. Die Blutabnahme
erfolgt zur Untersuchung auf Entzündungszeichen (z.B. Blutsenkungsbeschleunigung,
Leukozytenvermehrung Die rheumatoide Arthritis wird medikamentös behandelt.
Man unterscheidet drei verschiedene Wirkstoffgruppen: nicht-steroidale
Antirheumatika (=Antiphlogistika =NSAR), Glukokortikosteroide (=umgangssprachlich
Kortison genannt) Die nicht-steroidalen (=ohne Kortison) Antirheumatika Die Glukokortikosteroide besitzen eine gute antientzündliche Wirkung. Die Menge (=Dosis) kann entsprechend den Beschwerden variiert werden; anzustreben ist langfristig eine möglichst niedrige Dosierung (z.B. 5 mg). Basistherapeutika (z.B. Chloroquin, Sulfasalazin, Methotrexat)
halten die Gelenkzerstörungen auf. Diese Medikamente sind sinngemäß
die Basis in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis. Die ärztliche
Kunst besteht darin, unter der Vielzahl an Medikamenten die geeignete
Kombination und Dosierung Die Zukunftsaussicht (=Prognose) ist individuell sehr
unterschiedlich. Sie reicht von einer weitgehenden Beschwerde-
Dr. Dr. med. Th. Hürter, Geilenkirchen |
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