Erkältung Die Erkältung ist eine Virusinfektion der oberen
(=Nase, Nasennebenhöhlen, Rachen) und unteren (=Bronchien) Luftwege.
Sie kann bei gesunden Erwachsenen bis zu 3mal pro Jahr, bei Kindern
noch häufiger auftreten, ohne daß eine Immunschwäche oder
dergl. verliegt. Die Erkältung tritt vorwiegend in den Wintermonaten
auf und befällt dann gleichzeitig oder in kurzen Zeitabständen
Familienmitglieder oder Arbeitskollegen. Die Patienten beklagen eine behinderte Nasenatmung durch
Schwellung der Schleimhäute, Kopfschmerzen durch Beteiligung der
Nasennebenhöhlen, Halsschmerzen, Heiserkeit und Husten. Darüber
hinaus treten Abgeschlagenheit, Muskel- und Knochenschmerzen auf. Das
Fieber steigt selten über 38,0 °C. Ein Arztbesuch ist nicht unbedingt erforderlich, wenn
die Beschwerden (=Symptome) leicht sind. In unklaren Fällen bzw. Die Behandlung der Erkältung kann durch Nasensprays zur Schleimhautabschwellung und mit antientzündlich wirksamen Medikamenten (z. B. ASS, Paracetamol) zur Schmerzlinderung bzw. Fiebersenkung erfolgen. Schleimlösende Arzneien (=Sekretolytika, z. B. ACC), heiße Tees und Inhalationen werden als angenehm empfunden. Eine Antibiotikabehandlung ist im Allgemeinen entbehrlich. Die Erkrankung dauert bei Erwachsenen etwa 1 Woche, bei Kindern bis zu 2 und heilt ohne Folgen aus. Eine effektive und allgemein wirksame Vorbeugung ist nicht bekannt. Dr. Dr. med. Th. Hürter, Geilenkirchen |
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