Blutlipide Blutlipide (=Blutfette) sind ein normaler Bestandteil
des Blutes. Bei einer Erhöhung (=Hyperlipidämie =Hyperlipoproteinämie)
werden sie vermehrt in Arterienwände aufgenommen und abgelagert.
Die Wanddicke nimmt zu und die vom Blut durchströmte Öffnung
wird kleiner (=Arteriosklerose). Darüber hinaus können Arterienwandeinrisse
(=Rupturen) entstehen. Diese Veränderungen betreffen vorzugsweise
den Kopf und das Herzen mit den Folgekrankheiten Schlaganfall und Herzinfarkt. Eine Erhöhung der Blutfette selbst bereitet keine
Beschwerden (=Symptome) und wird lediglich durch eine gezielte Blut- Die Behandlung der Hyperlipidämie erfolgt zunächst durch Gewichtsreduktion, Bewegung und den Verzehr fettarmer Nahrungsmittel. Falls die Wirkung nicht ausreicht, werden Medikamente eingesetzt (z. B. CSE-Hemmer). Über die Notwendigkeit und den Umfang einer medikamentösen Therapie entscheidet der behandelnde Arzt. Die Effektivität wird durch wiederholte Blutkontrollen überprüft. Die Wirkung auf die Blutgefäße selbst ist schwer nachzuweisen. Die Zukunftsperspektive (=Prognose) einer Arteriosklerose wird nicht nur durch die Blutfette, sondern auch durch andere Risikofaktoren (z. B. Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus) bestimmt. Patienten mit Hyperlipidämie können demzufolge sowohl gesund als auch durch Durchblutungsstörungen vorübergehend oder dauerhaft erkrankt sein. Dr. Dr. med. Th. Hürter, Geilenkirchen |
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Arteriosklerose
